HaLT reagiert:

Der reaktive Baustein richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden müssen. Noch in der Klinik findet mit den Jugendlichen, und bei Bedarf auch mit deren Erziehungsberechtigten, ein motivierendes Sofort-Interventions-Gespräch und unterstützendes Beratungsangebot statt. Im Anschluss an den Klinikaufenthalt können die Jugendlichen im Rahmen des Risiko-Checks Einzelgespräche führen oder an erlebnispädagogischen Gruppenangeboten teilnehmen, um gemeinsam mit anderen ihr Risikoverhalten sowie ihre Trinkmotive und -gewohnheiten zu reflektieren und weniger riskante Alternativen zu entwickeln.

Die HaLT- Fachkraft

  • nimmt sich Zeit für den/die Jugendliche/n und hört zu.
  • überlegt gemeinsam, wie so ein Erlebnis in Zukunft vermieden werden kann.
  • erarbeitet zusammen mit den Eltern Regeln und Richtlinien für den Umgang mit dem Thema Alkohol in der Familie.
  • unterliegt der Schweigepflicht und auf Wunsch kann das Gespräch mit dem/der Jugendlichen ohne die Eltern erfolgen